21 March 2026, 22:18

1. FC Köln steckt tief in der Krise – Kwasniok unter Druck vor dem Rhein-Derby

Buchumschlag mit einer Kastanienbraunen Stute mit weißer Blesse, schwarzer Mähne und Schweif sowie einem Jockey in einem blauen und weißen gestreiften Hemd und roter Mütze; Text lautet "The Derby, 1867, Dizzy Wins with Reform Bill".

1. FC Köln steckt tief in der Krise – Kwasniok unter Druck vor dem Rhein-Derby

Die Krise des 1. FC Köln unter Trainer Lukas Kwasniok hat sich nach einem weiteren enttäuschenden Ergebnis weiter verschärft. Die Mannschaft liegt nun auf Platz 15 der Bundesliga – nur einen Punkt über dem Relegationsplatz. Der Druck wächst vor dem entscheidenden Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Wochenende.

Kwasniok hatte im Juli 2025 das Amt in Köln übernommen, nachdem er beim SSV Paderborn mit einer Siegquote von 43,75 Prozent in 144 Spielen überzeugt hatte. Doch seine Zeit in Köln gestaltet sich deutlich schwieriger: In 28 Partien holte sein Team lediglich sieben Siege, spielte siebenmal Unentschieden und verlor 14 Mal – eine Siegquote von nur 25 Prozent bei einer Tordifferenz von -11.

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Mittlerweile ist die Mannschaft seit sieben Spielen ohne Sieg, darunter ein 1:1 in Hamburg am vergangenen Wochenende. Verletzungen wichtiger Offensivspieler verschärfen die Lage zusätzlich. Sportdirektor Thomas Kessler räumte ein, dass der Verein dringend wieder dreimal Punkte holen müsse. "Wir brauchen unbedingt wieder Siege", sagte er nach dem Spiel.

Auf die Frage nach Kwasnioks Zukunft blieb Kessler vage und erklärte: "Ich schlafe erstmal eine Nacht drüber." Der Trainer selbst betonte jedoch, weiterhin die volle Rückendeckung der Vereinsführung zu haben, und erklärte selbstbewusst: "Ich bin der richtige Mann am richtigen Ort mit dem richtigen Team im richtigen Verein." Sollte der FC St. Pauli am Wochenende zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnen, könnte Köln sogar auf Platz 16 abrutschen.

Das anstehende Rhein-Derby gewinnt nach der jüngsten Negativserie noch mehr an Brisanz. Eine Niederlage würde die Kölner in akute Abstiegsgefahr bringen. Die Vereinsverantwortlichen müssen bald entscheiden, ob sie Kwasniok weiter vertrauen – oder einen Wechsel einleiten, um den Klassenerhalt zu sichern.

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